02. Februar 2026 | Synodalkonferenz darf keine „Oberinstanz“ sein
Autor: Video Transskript
Quelle: YouTube | Sechste Synodalversammlung – Sitzung am 31. Januar 2026
In der sechsten Synodalversammlung wurden die Ergebnisse des Monitorings der Umsetzung der Beschlüsse der Synodalversammlung vorgestellt. Dass dies in anonymer Form geschah (z.B. „In 9/22 Diözesen sind diese implementiert“), stieß auf Unmut.
Die Bischöfe sollten den Stand der Umsetzung der Beschlüsse der Synodalversammlung offenlegen. Nach einer 15-minütigen Diskussion
wurde der Beschluss gefasst.
Hier das Abstimmungsergebnis: 122 Ja-Stimmen, 11 Nein-Stimmen, 6 Enthaltungen; Abstimmung der Bischöfe (auch unter ihnen muss eine Zweidrittelmehrheit zustimmen): 21 Ja-Stimmen, 10 Nein-Stimmen, 2 Enthaltungen.
In der Diskussion zu diesem Beschlussvorschlag äußerte sich auch Kardinal Marx, und zwar wie folgt:
„Liebe Synodale, ich sehe da eine große Schwierigkeit. Wir haben in der Bischofskonferenz ja auch darüber diskutiert. Das war ja bei einigen das Grummeln, auch bei mir: Gibt es jetzt eine Oberinstanz, die ständig mich als Bischof kontrolliert? Das will ich nicht, nein das will ich nicht. Das ist nicht... So geht das nicht. Genau das ist ja das, was Rom kritisch angeschaut hat: Gibt es hier jetzt eine Oberinstanz, die in die Bistümer hineinregieren kann. Das ist nicht gewollt. Deswegen warne ich davor, diesen Weg zu beschreiten. Aber, dass wir grundsätzlich natürlich in einer Diskussion in der Synodalkonferenz über die Beschlüsse reden müssen usw., aber ein solches Verfahren jetzt hier einzuführen, also ich bin dagegen. Dass das ganz klar ist.“
Transkript nach YouTube Video
https://www.youtube.com/live/lioOEsaJ6tI?si=TTn9auqYh_02CNFt&t=7306
